Ingenieure retten die Erde

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Der Verein Ingenieure retten die Erde e.V.

Geredet wird derzeit viel: über den Klimawandel, Umweltverschmutzung und darüber, dass sich etwas tun muss. Wir möchten nicht nur reden, wir möchten zur Tat schreiten. Wir befinden uns auf dem heutigen technischen Stand – und damit auch in der Misere der Umweltproblematiken – unter anderem durch die Leistung von Ingenieuren. Das hat die Menschheit weitergebracht, aber der Umwelt auch Schaden angerichtet. Daher ist es an der Zeit, an Lösungen zu arbeiten und diese umzusetzen.

Das Humanotop

Mitmachen kann jeder – nicht bloß Ingenieure. Nur gemeinsam können wir etwas ändern. Dabei möchten wir verschiedene Projekte adressieren; erstes Kernziel ist die Schaffung einer Modellstadt, dem „Humanotop“, in der alle benötigten Ressourcen auf dem gleichen geographischen Gebiet „produziert“ werden. Dies betrifft insbesondere Energie (Urban Energy), Wasser und Lebensmittel (Urban Farming), Mobilität (Urban Logistic Infrastructure) und weitere dazu benötigte Infrastruktur inkl. der Gebäude und Vegetation. Ein weiteres Ziel ist es, dass im Humanotop eine möglichst hohe Artenvielfalt vorkommt.

Damit ist das Ziel des Vereins, die Fähigkeiten der Ingenieure auf die Versöhnung von Natur und Menschen zu konzentrieren und den Ingenieuren und anderen dazu beitragenden Fakultäten eben diese Philosophie als Grundlage ihres gesamten „Tuns und Handeln“ zu geben.

Jetzt Mitglied im Verein werden:

www.humanotop.earth


Warum Mitglied werden? Einige unserer Mitglieder sagen warum:

Robert Orten (ORTEN Electric Trucks)

„Die größte Herausforderung unserer Zeit ist es für die Nachfolgegenerationen unsere Erde bewohnbar zu erhalten. Jeder verantwortungsbewusst denkende und handelnde Erdbürger ist aufgerufen, sich an dieser überlebensnotwendigen Mission zu beteiligen.

Die Zeit des Zauderns und Diskutierens, wie dies leider in der Politik zur Regel geworden ist, erfordert Initiativen und Handeln aller. Dem Verein Ingenieure retten die Erde von Prof. Dr. Achim Kampker gehört meine volle Unterstützung – sowohl als Ingenieur aber auch als Erdenbewohner.

Er stellt einen wichtigen Beitrag dar, die Klimaziele zu erreichen und technisch notwendige Veränderungen bei der Zukunftsmobilität und unseren Lebensgewohnheiten herbeizuführen.“

Petra Sautter (PEM Motion)

„Es war für mich ein logischer Schritt, Gründungsmitglied des Vereins Ingenieure retten die Erde zu werden, da ich mich schon seit vielen Jahren mit der Umweltproblematik beschäftige. Ich war viele Jahre in Frankreich für die Ecocert Group, eine international agierende Bio-Zertifizierungsstelle und später in Aachen für die StreetScooter GmbH, Hersteller von Elektrofahrzeugen, tätig. Aktuell arbeite ich bei der PEM Motion GmbH, Beratung und Entwicklung für die Zukunft der Mobilität. Ich bin überzeugt, dass es viele Wege gibt, dem Klimawandel, dem Arten-Schwund und auch der Ressourcenknappheit entgegen zu wirken.

In meinem privaten Leben achte ich auf eine nachhaltige Ernährung, pflanze insekten-freundliche Blumen in meinen Garten und Balkon, versuche Autofahrten zu vermeiden, indem ich am Wochenende viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bin. Von Ingenieure retten die Erde erhoffe ich mir, Größeres zu bewegen.

Noch ist es nicht zu spät, die Natur und unsere Lebensgrundlagen zu retten. Die Fähigkeit der Ingenieure und Wissenschaftler war nie größer, um Veränderungen herbei zu führen.“

Lara Biekowski (PEM Motion)

„Zwanzig Jahre von heute: Die Menschen tragen Masken – die Luft zu verschmutzt zum Einatmen. Die Sommer werden drinnen verbracht – zu heiß ist es mittlerweile, um draußen im Park oder am See zu sitzen. Seen? Was ein See war ist heute ein ausgetrocknetes Erdloch. Und die Winter dagegen? Das nächste Extrem; Winter Wonderland – Märchen der Vergangenheit. Das Wort Artenvielfalt für unsere Kinder ein Fremdwort, viele Tiere wurden ausgerottet, die Meere maßlos überfischt. Wie können wir jetzt noch etwas ändern? Längst sind unsere Ressourcen aufgebraucht, der Mythos des Klimawandel harte Realität geworden.

Schwarzmalerei oder mögliche Zukunft? Zwanzig Jahre von heute? Fünfzig? Oder vielleicht sogar viel weniger?

Schwarzmalerei oder nicht. Möchte ich in so einer Welt leben? Möchte ich, dass die nachfolgende Generation mit den Problemen klarkommen muss, ohne je eine Wahl gehabt zu haben? Die Antwort lautet klar „Nein“. Weder weiß ich, was in zwanzig Jahren Realität sein wird, noch kann ich genau sagen, wie sich unser jetziges Verhalten auf die Umwelt auswirkt; dass wir mit dieser aber größtenteils zu leichtsinnig umgehen, das zeigen Studien, Dokumentationen und eigene Beobachtungen.

Zu #climatechange und #globalwarming wird jeden Tag tausendfachfach getwittert und gepostet. Das geht einfach und schnell und zeigt, wie wichtig einem doch die Umwelt ist – und nebenbei wird im klimatisierten Raum ein Kaltgetränk mit Plastikstrohhalm getrunken oder man fährt mit dem SUV durch die Innenstadt, den Coffe to go im Styroporbecher griffbereit. Das möchte ich nicht generell auf die Verfasser solcher Posts beziehen, ich selber benutze diese Hashtags oft genug. Aber ich möchte verdeutlichen, dass so etwas einfach gemacht ist, während viele dieser Weltverbesserer an ihrem Handeln, ihrem täglichen Leben, nichts verbessern.

Ich habe mit kleinen Dingen begonnen, nun ist es Zeit für Große. Urban Gardening, auf die eigene Ernährung und den Konsum achten, nachhaltiges Handeln und Leben, Rad statt Auto, Bahn statt Flugzeug, Durchzug statt Klimaanlage – die Liste könnte ich jetzt noch um einiges erweitern. Alles kleine Dinge, die alle für sich nicht verkehrt und wichtig sind. Mit „Ingenieure retten die Erde“ habe ich die Chance gesehen, auch größere Projekte anzugehen, eigene Ideen einzubringen und mit anderen gemeinsam umzusetzen. Endlich etwas tun, und das nicht nur im Kleinen, alleine, sondern im Team – um wirklich etwas zu bewirken. Ich bin keine Ingenieurin. Trotzdem bin ich dabei, sogar als Gründungsmitglied. Wir brauchen jeden, der bereit ist, mit anzupacken – damit die Erde auch in zwanzig Jahren noch ein Planet ist, auf dem man leben möchte und kann.“

Julia Halabut (PEM Motion)

„Mein Name ist Julia Halabut ich bin 27 Jahre alt und möchte die Erde retten. Warum und wie ich das tun möchte, erkläre ich euch gerne:

Überall wird über den Klimawandel gesprochen und dass wir etwas ändern müssen, um den nächsten Generationen weiterhin ein Leben auf dieser Erde ermöglichen zu können. Es wird von erschreckenden Auswirkungen unseres CO2- Ausstoßes gesprochen. Jeder spricht davon, dass wir etwas ändern müssen. Doch sind wir mal ehrlich, nur die wenigsten Menschen verzichten freiwillig auf das Autofahren, den Strom oder auf den wohlverdienten Flug in den Urlaub. Dabei hätten wir schon längst etwas gegen die Auswirkungen unseres Konsums tun müssen. Jeder bekommt die Veränderungen mit: Es gibt kaum noch einen richtigen Winter mit Schnee, der Sommer beginnt schon viel früher und es gibt viel mehr Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Überflutungen oder extreme Dürren. Durch kleine Veränderungen eines jeden Einzelnen, kann eine enorme Verbesserung sichergestellt werden. Dies lernen unsere Kinder heutzutage bereits in Kindergärten und Grundschulen – warum sollten also nicht auch wir Erwachsene als gutes Vorbild vorangehen? Folgende Veränderungen im Alltag können etwas bewirken:

  • Produkte kaufen
    • wobei möglichst wenig Ressourcen verbraucht wurden.
    • die keine Umverpackungen haben.
    • die saisonal und regional sind, um CO2-Ausstoß durch lange Transportwege zu vermeiden.
    • Nicht alles wegwerfen, vielleicht kann man Dinge recyceln.
  • Lebensmittel nicht verschwenden – es hilft eine Lebensmittelliste/ Einkaufsliste vor dem Einkauf zu erstellen.
  • Den Fleischkonsum reduzieren und keine billige Massenware kaufen.
  • Auf das Fahrrad, Elektroautos oder andere Alternativen umsteigen.
  • Die Temperatur zu Hause um ein Grad regulieren – das spart bis zu 300 Kilogramm CO2 im Jahr.
Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten etwas zu verändern, aber leider werden wir nicht alle Menschen bewegen können, diesen Weg mitzugehen. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass inzwischen kleine Veränderungen alleine nicht mehr ausreichen, um unsere Erde zu retten. Deshalb bin ich dem Verein „Ingenieure retten die Erde“ beigetreten. In diesem möchte ich zusammen mit Gleichgesinnten an innovativen Konzepten arbeiten und mich daran beteiligen etwas Großes auf die Beine zu stellen und die Erde nachhaltig zu verbessern.“

David J. Engel (StreetScooter)

„Seit es soziale Netzwerke gibt, kann man Haltungen durch „Likes“ zum Ausdruck bringen, in der Hoffnung es würde sich etwas ändern. Oder man setzt all seine Hoffnung auf eine politische Wahl. Wenn überhaupt, denn eigentlich ist das Leben ja schön. Für alles Lebensnotwendige ist gesorgt. Wir fliegen Kurzstrecken, fahren die Kinder mit dem SUV zum Kindergarten oder kaufen Unmengen von Zeug, das wir nicht brauchen und lassen die Meere im Plastikmüll versinken. Die Nachhaltigkeit bleibt der Bequemlichkeit wegen auf der Strecke.

Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Handlungsproblem. In einer Gesellschaft, die abhängig von Wisschenschaft und Technologie ist, kann ich auch als nicht-Ingenieur meinen Beitrag leisten!

Deshalb unterstütze ich das Ziel des Vereins und glaube an die Fähigkeit der Ingenieure, die Technik in den Dienst der Nachhaltigkeit zu stellen. Wir müssen nicht von vorne anfangen, aber wir müssen damit anfangen.“

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20 Kommentar

  1. Liebe Leute,
    viel Erfolg bei eurer Arbeit. Der Name des Vereins macht mich stutzig. Ist nicht gerade erst Cristiano Lindner mit seiner Forderung, den Klimaschutz und die Energiewende, den Profis zu überlassen öffentlich gescheitert ? Waren es nicht auf ganzer Front die Ingenieure und Techniker bei VW, die den Diesel skandal mitverantworten müssen ?
    Ingenieure werden die Welt nicht retten, genauso so wenig, wie die Politik der Kanzlerin alternativlos ist !
    Schöne Grüsse
    Gerd Lampel
    Umweltingenieur

    • Hallo Gerd,

      genau darum geht es ja. Wir Ingenieure haben einen immensen Beitrag dazu beigetragen, dass wir in unser jetzigen Lage stecken. In den Ingenieursbüros dieser Welt wurde zu oft kosten- und profitoptimiert gearbeitet, anstatt sich Gedanken dazu zu machen, wie man die gegebenen Aufgaben nachhaltig und umweltschonen, oder zumindest in einer Balance zwischen beiden Seiten löst.
      Auch ich arbeite für eine Firma, die primär auf Konsum ausgelegt ist und dabei eher kosten- und nicht umweltoptimiert arbeitet. Dies muss sich nun drastisch ändern, da wir ansonsten in nicht allzu ferner Zukunft keine Konsumer mehr haben, denen wir unseren Kram andrehen können.
      Darum müssen jetzt (natürlich nicht nur) Ingenieure, anfangen ihren eigenen Dreck aufzuräumen.

      Viele Grüße aus Aachen
      Christopher Feilgenhauer
      B.Sc. Elektrotechnik

    • Wir als Ingenieure müssen und können unseren Beitrag leisten. Gerade wenn unsere Zunft in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, dann ist es an der Zeit dies zu ändern. LG AK

    • Wie kann man euch mal persönlich treffen? Gibt es die Möglichkeit mit Ingenieuren zu sprechen? LG Ramona

  2. Die Idee finde Ich super!

    Die Energiewende ist aber zuerst eine Frage des gesellschaftlichen Wandels, hier muss noch ganz viel in den Köpfen der Menschen passieren (insbesondere auf der Rechten Seite des Spektrums und in der Politik im Allgemeinen).

    Viele der notwendigen Technologien sind ja vorhanden, sie werden nur durch die Regierung nicht unterstützt, im Gegenteil teilweise werden sie sogar durch Regulierung bestraft (EEG-Umlage bei PV grösser 10KW).

    Hier hat die Lobbies der fossilen Energien über Jahrzehnte den Status Quo einzementiert, damit sie noch möglichst lang ihr Öl und Gas verkaufen können. Nicht nur Verhinderung sondern sogar noch Schlimmer aktuell werden pro Jahr 50 Mrd € in DE für klimaschädliche Subventionen ausgegeben (prominentes Beispiel: Fliegen).

    Ich will damit nicht sagen, dass nicht auch noch Technologien fehlen und auch diese müssen sinnvoll in neue Stadtsysteme integriert werden. Also von daher finde ich den Ansatz der Vereins sehr gut.

    Momentan beschäftige ich mich mit Konzepten zur Nutzung von Erneuerbare Energien in modularen, skalierbaren (10 MW bis 5 GW Nennleistung) dezentralen Kraftwerken. Könnte ja gut in ein Humanotop passen 🙂

  3. Lieber Herr Kampker, gerade eben in der Zeitung gelesen, Interesse geweckt und gleichzeitig die Erinnerung wachrufend an ein 2008 bei Zweitausendeins erschienenes Buch des Engländers Rob Hopkins mit dem Titel „Energiewende Das Handbucg“. Vielleicht kennen Sie es, haben es gelesen, vielleicht auch nicht, dann nehmen Sie es als meine persönliche Empfehlung. Nicht mehr erhältlich? Kein Problem, ich leihe es Ihnen.
    Weiter so, ich tendiere zur Mitgliedschaft.
    Mit freundlichem Gruß, Klaus Schruff

  4. Moin, liebe Retter
    Ingenieure retten die Erde? Hat sich da vielleicht ein kleiner Denkfehler eingeschlichen? Muß das Zielobjekt des dargelegten Ansatzes nicht vielmehr das reale Verhalten der bis zur absoluten Überlebensunfähigkeit gepamperten, höchstgradig asozial orientierten, hyperindividualisierten Gegenwartsgesellschaft sein, die täglich ihrem Narzissmus fröhnt ohne auch nur im geringsten zu realisieren, dass alle menschlichen Errungenschaften ausschliesslich Ergebnisse gemeinsamen sozialen Handelns sind?
    Mutter Erde braucht keine Rettung und schon gar keine Retter, sie ist der wahre Souverän. Klimawandel, Artenschwund und all die anderen Surrogate überheblichen menschlichen Denkens dürften Ihr ziemlich am Arsch vorbeigehen (sorry). Bereits Darwin hat ihr Grundprinzip verstanden: Jeder diene seinem nächsten zur Speise. Jede Nische wird besetzt und in jeder Nische herrscht ewige Dynamik. Stillstand oder gar Stabilität gibt es bei Mutter Erde nicht, allenfalls ein intermediäres, dynamisches Gleichgewicht bis der Verzehr der ersten obligaten Resource die Niesche wieder auflöst, auf dass das Spiel von Neuem beginne – panta rhei – die moderne Menschheit bezeichnet das irrtümlich als „nachhaltig“ und glaubt damit, ihr ewiges Leben besiegeln zu können – What a Bullshit!
    Wem also soll die Rettung dann dienen? Der konsumverblödeten Industriegesellschaft oder denen, die unmittelbar vor ihrer Haustür zu Doradenfutter werden bei dem verzweifelten Versuch, ihrem eigenen, elenden Dasein zu entkommen um ein winziges Stück vom Wohlstandskuchen zu erhaschen? Das einzig wahre Problem ist die Masse der Menschen und der einzig wahre Ansatz zur Lösung ist die sozial verträgliche Reduktion dieser Masse – da befindet sich die „moderne“ Wegwerfgesellschaft auf einem guten Weg – Carl Djerassi sei Dank.
    Welche Auswirkungen das angedachten Konstrukt des Humanotops hierauf haben könnte, vermag ich momentan noch nicht zu übersehen. Klar scheint mir nur, dass es neben der kreativen – hier m.E. ausgesprochen gut gelungenen – Betrachtung aus technischer Sicht auch einer gleichrangigen aus psychosozialer und soziologischer Sicht bedarf.
    Hierfür gibt es – man staune – sogar eine physikalische Basis in Gestalt der Synergetik eines Hermann Haken. Das sollte Ingenieuren den Umgang mit dieser völlig untechnischen Materie erleichtern und sei es lediglich mit dem Ziel, die bekannte Erkenntnis Dietrich Dörners (ehem. Direktor des Max-Plank-Instituts für kognitive Psychologie) erfolgreich zu umschiffen, dass die Logik des Misslingens im Wesentlichen darin besteht, Probleme zu vergessen, die man nicht hat, was im Umkehrschluss schlicht bedeutet, dass die Logik des Gelingens darin besteht, auch die Probleme zu berücksichtigen, die man nicht hat, hier insbesondere die Kröten im Kopf zukünftiger Humanotropier.
    Lieber Achim, fast vier Jahrzehnte habe ich mich seit meinem Studium der Medizin und Physik mit dieser Thematik auseinandergesetzt und bin hoch erfreut, dass ich nicht der einzige kreative Spinner in diesem Zirkus bin. Mitmachen erscheint mir lohnenswert und sei es nur, um als „alter, weißer Mann“ i.S. Luisa Neubauers die techniklastige Denkfabrik mit abstrusen Sentezen bisweilen auf die Palme zu treiben. Dem Ergebnis kann das nur nützlich sein….
    Viele Grüße von der Waterkant

    Ulrich Lang

  5. Sehr geehrter Herr Prof. Kampker,
    mit großem Interesse habe ich heute Ihren Beitrag im Radio, WDR 3 gehört.
    Wenn es um die Ethik des Ingenieursstandes geht, darf ich das Thema Professionalität anbringen.
    Ich bin Freie Landschaftsarchitektin und seit Jahren denke und arbeite ich in Fragen des Städtebaus.
    Da eine Stadt ein hochkomplexes Gebilde ist, erfordert ihre Errichtung und Organisation selbstredend, eine Vielzahl an hoher Professionalität, die nur in nützlichem Austausch und interdisziplinärer Zusammenarbeit zu guten Ergebnissen führen kann. Heute gehen allerdings Architekten und (sehr knapp ausgebildete) ‚Stadtplaner‘ dazu über neben ihren Gebäuden auch wertvolle Freiräume fix mitzuüberplanen, — sie haben damit die soziale, technische, gestalterische, ökologische Freiraumplanung entprofessionalisiert.
    Diese hat sich im Laufe von über 100 Jahren auf die sich verändernden Städte eingestellt, es wird Forschung betrieben (z.B. über geeignete Bäume in der Stadt im Zuge des Klimawandels, Fragen der Raumkonkurrenz unterschiedlicher Nutzungen, die Optimierung von Fußgängerkonzepten u.v.m.), es gibt (gab !) hochangesehene und hocherfahrene Landschaftsarchitekten, nicht nur im Ökologischen Städtebau.
    Die Ideen von ‚urban gardening‘ und ‚urban farming‘ … haben m.E. ihre volle Berechtigung, sind aber auch (!) ein Beweis dafür, daß eine professionelle Natur- Planung mehr und mehr fehlt, nämlich daß Bürger, auch ‚Fachbürger‘ bewußt oder unbewußt spüren, daß ein Manko an gut gestaltetem Grün und Ökologie in den Städten existiert, sie reagieren mit eigenen Vorschlägen.
    Die Landschaftsarchitektur war noch vor einigen Jahren in eine sinnvolle Struktur von Planungsbüros, Forschungsinstituten, Gartendenkmalpflegern, Grünflächenämtern und ausführenden Firmen (Garten- und Landschaftsbau u.a.)… eingebettet. Diese Struktur gibt es aus vielerlei Gründen nicht mehr.
    Es braucht wieder eine selbständig unabhängige Profession der Freiraumplanung in den Städten. Hier sehe ich eine weitere Facette der Ethik des Ingenieurswesens, die Forderung nach Professionalität in Bereichen wie Natürlichkeit, Artenvielfalt, Wohlfühlfaktor und soziales Leben im Öffentlichen Raum, qualitative Gestaltung, auch Mobilität, dezentrale Energieerzeugung usw.
    Die Landschaftsarchitekten haben nicht, wie andere Ingenieure, die Technik erfunden, die sie jetzt zu hinterfragen haben, sondern sie wollen endlich wieder ihre ureigene Arbeit tun, ihren wertvollen Beitrag leisten, anstatt Fehlplanungen und Fehlentwicklungen sehenden Auges hinzunehmen.
    In diesem Sinne möchte ich gerne mitdiskutieren.

    • Liebe Frau Förster, gerne habe ich Ihre Ausführungen gelesen und freue mich, wenn wir darüber tiefer ins Gespräch kommen können. Gerne melden Sie sich bei uns in diesem Sinne. LG AK

  6. Ich wünsche Ihnen allen einen wunderschönen glücklichen Tag.
    Herr Kampker, ich habe eben Ihr Interview im Spielgel gelesen. Sehr inspierierend, jedenfalls wenn man keine Ahnung von den tazächlichen Ausmasen der nötigen Veränderungen hat, die wir vornehmen müssen, damit kein 3. Weltkrieg und oder weltweiter Bürgerkrieg, ausbricht.
    Mag sein, das ich mit meiner Analyse der Zukunft etwas zu pessimistisch bin, ich glaube es nicht.

    Nun ist es so, das wir tazächlich etwas ändern müssen. Das Haubtproblem ist und bleibt unser GELDsystem, in Verbindung, mit unserer ArbeitsRELIGON.
    Sie werden sich vieleicht Fragen, was Technick und Geldsystem mit einander verbindet! Die Verbindung ist die Arbeitsreligon. Ich spreche bewust von Religon. Den wir leben diese nun mehr schon seid Jahrtausenden. Ich spreche hierbei von „Arbeite oder Stirb“.
    Diese ist natürlich dadurch entstanden, das früher eine Mangelgesellschafft existiert hat, in der nur die Leben konnten, die sich ihr Essen und Trinken angebaut, beschafft haben.
    Heute ist dies nicht mehr so.

    Durch die Industriellen Revulutionen sind wir nun so weit, das wir uns darüber erheben könnten, was uns aber noch davon abhält, ist unser Geldsystem.
    Diese beruht auf WERTerzeugung. Alles was keinen Wert erzeugt, erzeugt auch kein Geld. Die Aussage ist vieleicht nicht ganz einfach zu verstehen, immerhin gibt es ja auch Berufe wie Lehrer oder Altenpleger.
    Beide erzeugen keinen Wert. Sie sind nur möglich, weil bei den werterzeugenden Berufen, genug Geld abfällt, um diese mit finanzieren zu können. Im Grunde beruht unsere Gesellschafft noch immer auf der Ausbeutung der Natur. Nur wenn wir diese genug ausbeuten, können wir genug Wert erzeugen.
    Unser Geldsystem wierrum, ist aber das Haubtproblem. Wir brauchen Wachstum und oder Inflation, um die Weltfinanzkriese zu verhindern bzw aufzuschieben. Siehe 2008.
    Nun könnte ich dies alles noch Haarklein ausführen, aber das würde ganze Bücher füllen, daher belasse ich es erst mal dabei.

    Was wir also MACHEN können ist folgendes. Also erstes mal müssen wir unser Geldsystem umbauen.
    ZEIT=GELD
    Also jede Sekunde die gearbeitet wird, erzeugt 1Geld.
    Natürlich ist dies eine Abkehr vom JETZIGEN Standard, in dem Bildung und Hierachie über den Wert der Zeit entscheidet, aber es ist nötig.
    Das nächste wäre eine 100% kostenlose Grundversorgung(Essen, Trinken, Wohnraum, Gesundheit, Verwaltung, Sicherheit). Also alles wird für alle Menschen bereit gestellt. Was die Grundversorgung beinhaltet, wird von ALLEN Menschen per diereckter Abstimmung entschieden.
    Nun wiederrum wird die gesammte Zeit, die für das bereitstellen der Grundversorgung benötigt wird, auf alle Menschen umgelegt.
    Als letztes ist noch eine 100% Kreislaufwirtschafft nötig.
    Nur mit diesen Grundlegenden Änderungen unserer Arbeitswelt, sehe ich noch eine Chance, ohne Weltkrieg und oder Bürgerkrieg, davon zu kommen.

    Was wäre IHRE Aufgabe als Ingenieure in dieser Welt?
    Natürlich wie bisher den Arbeitsaufwand zu reduzieren!
    Ein völlig neues Mobilitätskonzept zu ermöglichen!
    Strom per Läser übertragbar zu machen!
    Mit den Erfindern dieser Welt zusammen zu arbeiten!

    Ich könnte natürlich auch hier wieder jeden Punkt seperat noch einmal beleuchten, aber auch diesmal würde es den Rahmen sprengen.
    Daher nur kurz Mobilitätskontept.
    Stellen sie sich eine Kiste vor, 1x1x1 Meter. In dieser Kiste sitzen Menschen. Diese Kiste wiederrum, „fährt“ zu einer „Haltestelle“, die sie in eine Vakuumröhre befördert. In dieser Vakuumröhre, bewegt sich diese Kiste mit 12.000km/h und fährt so an jeden Punkt dieser Welt. Die Fahrt in der Vakuumröhre läuft auf Transrapidtechnick, die noch dazu mit Supraleitern ergänst wurden. Dies alles gilt auch für Waren.
    Wäre das nicht mal ein Ziel, das sich an zu streben lohnt?

    Glücklichen Grüße

    • Hallo Herr Kummer,
      ich mach das jetzt mal GANZ kurz: bei Ihren Ausführungen lassen Sie eines außer Acht.
      Es fehlt nämlich bei dem „Durchschnittsmenschen“ die Disziplin, ein System, wie Sie es geschildert haben zu leben.
      Des Weiteren bräuchte dazu wirklich ausnahmslos JEDER eine Grundtoleranz anderen gegenüber. Denn sobald in einem solchen System auch nur eine einzige Person Missverhalten an den Tag legt und z.B. eine Kartoffel mehr verbaucht wie der Andere, wird auch dieses System ins Wanken geraten.
      Und aus diesem Grund wird definitiv die „Rettung der Erde“ nicht ohne die Ingenieure erfolgen können, da technische Innovationen geschaffen werden müssen, die dem Normalverbraucher und „Durchschnittsmenschen“ es ermöglicht, vollkommen unbewusst mit seinem Tun und Handeln die Erde zu retten, indem z.B. die Fassade seines Hauses wie eine grüne Lunge permanent Kohlendioxid in Sauerstoff wandelt. Der Normalverbraucher und „Durchschnittsmensch“ wird NIE bewusst handeln sondern überwiegen NUR aus Eigeninteresse…was ist am günstigsten, was ist am bequemsten…da bringen all die Debatten Nichts und auch eine Greta T. wird diese Menschen nicht erreichen.
      Deswegen werden Ingenieure die Welt retten (müssen). Und müssen deshalb, weil dies auch ihre Verantwortung ist. Ich sehe das so wie bei den Medizinern den „hypokratischen Eid“!

      Grüße an Alle,
      Martin Z.

  7. PS @ Modellstadt, dem „Humanotop“
    Die Algenstadt, siehe meine Webseite, will im Grunde das selbe. Ich gehe in der Algenstadt im Moment vor allem auf die Rahmenbedingungen, hier Geldsystem und vor allem den MENSCHEN ein. Technisch ist es ja nur eine Frage des Geldes, wie ich schon mit dem Bau der Insel, ausreichend ausgerechnet haben dürfte.

  8. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kampker Ihre Idee ist sehr gut und wichtig. Danke für diesen mutigen Schritt!
    Wie kommen wir von 1 nach 2? (Ein Diskussionsvorschlag)
    1. Beteiligung der Ingenieure an der Zerstörung der Erde
    a. Die unmittelbare Zuarbeit zur Zerstörung
    Ingenieure machen die Zerstörung der Welt möglich, haben schon immer die Geräte (Waffen) entwickelt (erfunden?!), die zu allen Zeiten der Zerstörung der Menschen und deren Güter dienten.
    Ingenieure waren selten die Antreiber der Entwicklung, haben sich aber benutzen lassen
    Ingenieure sind fast nie selbst die aktiven Zerstörer sondern ermöglichen anderen die Zerstörung.
    Die Tragik der Ingenieure ist, daß es viele geradezu geniale Ingenieure bis heute gewesen sind, die Bomben, Atombomben, Raketen, Panzer etc. gebaut und immer weiter perfektioniert haben.
    b. Die mittelbare Zuarbeit zur Zerstörung
    Spätestens seit Beginn der industriellen Revolution schufen Ingenieure Geräte, Maschinen und Einrichtungen die wir heute als Mittel zur Zerstörung der Welt erkennen müssen, die aber ursprünglich zum Wohle der Menschen gedacht waren (Auto, Flugzeuge, AKWs, etc.)
    Auch hier ist der Ingenieur in einer zwiespältigen Situation. Viele Ingenieure haben sich damals schon wie die „Retter“ gefühlt.
    2. Ingenieure als Retter der Erde
    Vorbemerkung
    a. Nicht immer sind Ingenieure selbst die Treiber des „Fortschritts“ gewesen. Vielmehr mußten sie oft von anderen (Politiker*innen, Kaufleuten, etc.) zum „Jagen getragen“ werden.
    b. Ingenieure neigen dazu „konservativ“, „technikgläubig“ zu sein
    Beweis: nirgends findet man so viele Artikel pro Atomkraft wie in den VDI – Nachrichten
    Kaum eine andere Berufsgruppe gibt sich so „Arbeitgeber orientiert“
    Kaum irgendwo anders ist die Gleichberechtigung so wenig vollzogen
    Lösungsansatz
    a. Zukunftsorientierung (sustainability) muß zum immanenten Bestandteil jeglicher Ingenieurtätigkeit werden (So wie das beim Qualitätsmanagement der Fall war). Die Veränderung beginnt beim „Denken“
    b. Fundamentales Umdenken der Ingenieure von: „ Machen was möglich ist, bis an die Grenze des Möglichen gehen“ hin zu „Machen, was der Zukunft der Menschen dient“
    c. Weg vom männlich bestimmten „Ingenieurwesen“ zur gender equality
    Na, ja wenn wir ehrlich sind, ganz alleine werden es die Ingenieure nicht schaffen

  9. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Kampker
    Ein kleiner Vorschlag, für ein Bißchen „Erde retten“
    Seit Jahrzehnten arbeite ich an der Frage:
    Wie bekommen wir:
    • „mehr „Fahrrad in die Stadt“,
    • „Wie muß das Fahrrad für die Stadt der Zukunft aussehen?“
    • Was ist das „Muskel getriebene (muskel-hybrid) getriebene Mobilitätssystem für das 21. Jahrhundert?
    Als wesentlicher Bestandteil der urbanen Mobilität der Zukunft und von „Ingenieure retten die Erde“
    Wenn man/frau analysiert,
    • „WAS ist radeln im urbanen Umfeld?“
    • WAS sind die Anforderungen an das Rad/Pedelec?
    • WIE machen wir das Rad/Pedelec selbst sicher, gesund, bequem, praktisch
    • Wie bekommen wir den Spaßfaktor hin?“
    Ergibt sich sehr schnell ein klares Bild:
    • Ein solches Rad gibt es heute nicht
    • Bis auf wenige Teile (Rahmen, Sattel) ist praktisch alles heute bereits am Markt verfügbar
    • die von mir (zus. mit Fahrradprofis) entwickelten serienreifen Räder sind über mind.30.000 km erprobet (Fahrrad und Pedelec)
    • So ein Rad kann kurzfristig (ohne Investitionen) gebaut werden

    WER will, WER Kann?
    Mehr sag’I net!

    Helmut Wirkner

  10. Lieber Herr Prof. Kamper,

    herzlichen Dank für Ihre Initiative! Ich finde, es wird langsam wieder Zeit, dass die Ingenieure sich ihrer Verantwortung für die von Ihnen durchgeführten Schöpfungsprozesse bewußt werden. Ich bin auf Ihre Initiative über Ihr Interview im WDR aufmerksam geworden. Das Thema Sinn und Verantwortung der Ingenieure ist allerdings nicht so neu – Verantwortung und Sinn sind sehr zentrale Fragen menschlicher Reife oder eben Unreife heute. Anbei poste einen Link zu einer Veröffentlichung (auf meiner Webseite) vom Deutschen Ingenieurblatt von 1996. Das Thema Verantwortung, Kreativität und Sinn im Ingenieurberuf ist meines Erachtens leider in den letzten Jahrzehnten völlig unter die Räder des scheinbar allwissenden Marktes gekommen. Wer ist verantwortlich wenn wir etwas in die Welt bringen? Woher kommt unser schöpferisches Tun? Wozu und für welche Interessen verändern wir die Welt?
    Es ist das große ABC der Verantwortung was unsere menschliche Reife oder Unreife ausmacht.
    Ich beschäftige mich beruflich seit 30 Jahren mit der mathematischen Optimierung von Energiesystemen (heute auf einmal KI 😉 genannt ) und habe da mit den jeweiligen Teams Optimierungslösungen in sehr vielen Kundenprojekten geschaffen. Insofern ist ein ganzheitlich systemischer Ansatz für mich der richtige Weg, auf dem wir uns mit Verantwortung als Ingenieure weiterbewegen sollten. Wenn das zu Ihrem Ansatz passt würde ich gerne bei Ihrer Initiative mitmachen.

    Viele Grüße
    Günter Stock (Dr.-Ing. RWTH)

  11. Die Indonsesiche Regierung hat beschlossen bis 2024 Ihre Hauptstadt Jakarta auf die Insel Borneo zu verlegen. Ca. 40% der Fläche Jakartas liegen heute bereits unterhalb des Meeresspiegels. Das ist nicht ausschließlich, aber auch durch den Klimawandel verursacht.
    erwartete Kosten für den Neubau: ~ 30 Mrd. Euro
    betroffene Bevölkerung: ~ 40 Mio. Menschen
    Das ist nur eine breaking news aus der Welt des Klimawandels, die sich nahtlos in die Schlagzeilen zu Extremwettereignissen wie Dürre, Starkregen, Überschwemmungen, Hitzerekorde usw. einreiht. Letztes Frühjahr mussten meine Familie und ich aufgrund von heftigen Starkregen in Aachen zwei mal unseren Keller leer pumpen.
    Wir wissen alle, dass sich der Klimawandel längst auf unser Leben auswirkt, Tendenz steigend. Wenn der Klimawandel anthropogen beeinflusst ist, dann glaube ich auch daran, dass anthropogene Beeinflussung den Klima-Trend herbeiführen kann.
    Als ich von dem Verein gelesen habe war mir klar, dass ich hier aktiv werden möchte und bin dem Verein beigetreten. Und zwar uneigennützig, unvoreingenommen und Ergebnis offen. Einfach machen und sehen, was daraus wird.

    Michael Bornebusch
    Vereinsmitglied

  12. Liebe Leute,
    unser Projekt:
    persönliche Karbon-Fussabdruck.

    Bald sollte jeder auf seinem Namensschild seinen kg CO2 angeben! (DIE ZEIT geht voran.)

    Mit welchem CO2/kWh Faktor rechnet Ihr?

    1993 in Köln haben wir den Gesamtenergieverbrauch BRD auf die Einwohner umgelegt und weiter die 50 000 kWh Primär auf die Bereiche Staat, Ernährung, Kleider, Gebrauchtsgüter, Verkehr, Elektrogeräte, Warmwasser und Heizung. (s. ENERGIEMENÜ).
    Eine genaue Rechnung ist natürlich nicht möglich, wg. Export-Import (letztes BRD-Jahr war geeignet), aber wir sollten eine gute Näherung anstreben!
    Wir rechnen dreimal mehr kWh PE/Kopf/a, als ECOLOG-Hannover, aufgrund Energieflußdiagram Deutschland.
    Pro kWh PE nehmen wir 400g CO2 (UBA 251g scheint uns zu wenig, 644g zu viel /CO2 Bilanzen WD8-056-2007/)
    Jede Branche hat eigenen CO2/kWh Faktor, wird aber gewichtet, gemittelt?
    Wie kommt 866 Mt CO2/Deutschland zustande?

    Kellemes ünnepeket, boldog karácsonyt!
    Sándor
    Dr. Sándor Rózsa
    11 344 kg CO2/Jahr

    Energieschule Köln (ENERGIEMENÜ, 1993)
    Sanfte Energie Stiftung Budapest
    vils@freemail.hu
    http://www.okobetyar.blog.hu

    youtube: PEDAL GENERATOR BUDAPEST ROZSA

    Mo.: 31 300 kWh PE/fő/év (primér energia, a német 60%-a) égetés 12 000 kg CO2/fő/év
    17 600 kWh ekv. (erdő, legelő, vetés, stb.)
    =============================
    48 900 kWh PE, ekv.
    kWh PE/RS/év
    állam 4800
    táplálkozás (10% hús, nyerskoszt) 13400 (2400 kWh éget + 11000 kWh öko)
    szabadidő 600
    háztartás 600
    lakás 600
    ruha, egészség 1800
    közlekedés 900
    elektr. készülék 2460
    meleg víz –
    fűtés 3200

    összesen 28360 kWh PE/RS/év x 400 mg CO2
    11344 kg CO2/RS/év
    ==============================================
    KEVESET UTAZOM
    Peter Scholze (31), matematikus

    Jármű kg CO2

    Repülő
    Köln-Los Angeles 2980,0
    Los Angeles-Chicago 672
    Chicago-Köln 2055

    Vonat
    Bonn-G.partenkirchen 10,40
    -Münster 0,040
    -Berlin 3,40
    -Innsbruck 12,40

    Összesen 5734,24 kg CO2
    (DIE ZEIT, 2019.aug. 17)

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