Standortwettbewerb: Batteriezellen-Forschungsfertigung kommt nach Münster

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Der Chair of Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen University beteiligt sich erfolgreich am Standortwettbewerb für Batteriezellen-Forschungsfertigung: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gab heute (28. Juli 2019) bekannt, dass die Wahl für den Standort der geplanten „Forschungsfertigung Batteriezelle“ auf Münster gefallen ist.

Forschungsfertigung Batteriezelle Münster © ARTVISU Artur Krause

Der Antrag für den Standort Münster wurde mit Unterstützung des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und unter Federführung des MEET Batterieforschungszentrums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) gemeinsam mit dem PEM der RWTH Aachen University und dem Forschungszentrum Jülich auf den Weg gebracht. Die Förderung des BMBF beläuft sich auf etwa 500 Mio. Euro.

Forschungsfertigung Batteriezelle Münster © ARTVISU Artur Krause

Auch bei den Partnern des Antrags-Konsortiums ist die Freude groß. „Eine Serienproduktion von großen Batteriezellen in Deutschland stellt ein bislang noch fehlendes Element in wichtigen Wertschöpfungsketten dar, die Anwendungen mit Energiespeicherung beinhalten – wie die Elektromobilität,“ so Prof. Dr. Achim Kampker von der RWTH Aachen, der den Antrag zusammen mit Prof. Dr. Günther Schuh unterstützt hat, „Mit der Forschungsfertigung bauen wir die dafür nötige Technologiekompetenz auf.“

Prof. Achim Kampker (Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen)
Anja Karliczek (Deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung)
Prof. Martin Winter (MEET Batterieforschungszentrum Münster)
Prof. Reimund Neugebauer (Präsident, Fraunhofer-Gesellschaft)

PEM bringt das Know-how hinsichtlich Batterieproduktionsprozesse und ein Netzwerk im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus mit. Außerdem kann der Lehrstuhl Produktionsplanungswissen im Bereich der Batterieproduktion aufweisen.

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1 Kommentar

  1. Sehr gut,jetzt kommt es nur darauf an,die besten Experten schaffen zu lassen. Mit der RWTH Aachen bin ich zuversichtlich.

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